Ein Containerpool ist in wenigen Tagen einsatzbereit, wo ein gemauertes Becken Wochen braucht. Dieser Vorteil hält allerdings nur, wenn die Vorbereitung stimmt. Die folgenden Punkte klären Sie besser vor der Bestellung als danach.
Der Untergrund trägt mehr, als Sie denken
Ein gefüllter Pool wiegt ein Vielfaches seines Leergewichts. Für die Aufstellung wird in der Regel eine tragfähige, ebene Fläche benötigt — bei einigen Modellen eine Betonplatte mit Bewehrung. Die genaue Anforderung steht auf der jeweiligen Produktseite; sie unterscheidet sich je nach Beckengröße.
Technikraum und Stromanschluss
Filteranlage, Pumpe und gegebenenfalls Wärmepumpe brauchen einen Platz und einen Anschluss. Manche Modelle bringen einen integrierten Technikraum mit, andere setzen voraus, dass Sie die Technik in der Nähe unterbringen. Klären Sie früh, wo der Stromanschluss liegt und ob die Absicherung ausreicht.
Lieferzeit: Fertigung auf Bestellung
Poolcontainer werden überwiegend auf Bestellung gefertigt. Die Lieferzeit weicht deshalb von der Standardlieferzeit für Lagerware ab — die konkrete Angabe finden Sie auf der jeweiligen Produktseite. Planen Sie das ein, wenn der Pool zu einem bestimmten Termin stehen soll.
Gegenstromanlage, Heizung, Überdachung
- Gegenstromanlage — macht aus einem kurzen Becken einen Sportpool; über die regelbare Durchflussmenge auch als Hydromassage nutzbar.
- Wärmepumpe — verlängert die Saison erheblich. In Verbindung mit einer Wärmedämmung sinkt der Wärmeverlust.
- Überdachung — hält Laub draußen und Wärme drin; bei einigen Modellen als automatisches Schiebedach erhältlich.
Genehmigung
Ob ein Aufstellpool genehmigungsfrei ist, hängt von Bundesland, Beckenvolumen und Grundstückssituation ab. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach, bevor Sie bestellen — das kostet ein Telefonat und erspart im Zweifel den Rückbau.